| Winterschlaf |
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Seite 2 von 6 Ich lasse meine Tiere im Herbst alleine in die Winterruhe gehen und wirke zunächst nicht ein. Erst wenn sich die Tiere mehrere Tage lang hintereinander nicht mehr blicken lassen, verbringe ich meine Tiere in die vorbereiteten Kisten und in die Kühlschränke. ![]()
Ich fülle diese Kisten mit einem feuchten Gemisch aus Rindenhumus mit Sand in einer Höhe von ca. 10 cm. Dann setze ich das Tier in die Kiste und überdecke es nochmals mit einer dicken und feuchten Schicht Herbstlaub. Danach bringe ich die Tiere in den Gewölbekeller. Die empfohlene Temperatur sollte unter 10 Grad Celcius liegen, da die Tiere in diesem Temperaturbereich völlig inaktiv sind und der Stoffwechsel läuft auf absoluter "Sparflame", damit baut das Tier kein unnötiges Fett ab. Für eine erfolgreiche Überwinterung ist die Feuchtigkeit des Substrats von allergrößter Bedeutung, damit das Tier nicht vetrocknet. Deshalb sollte immer wieder zwischendurch nach dem Substrat geschaut werden. In diesem Zusammenhang kann man dann auch gleich die Tiere überprüfen. Hierzu "tippe" ich kurz das Hinterbein des Tieres an, wenn alles in Ordnung ist, zieht es dieses sofort ein. Sie können davon ausgehen, daß die meisten Todesfälle während des Winterschlafs auf kranke Tiere, ein zu trockenes Substrat und auf zu warme Umgebungstemperatur zurückzuführen sind. |
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